Wolfgang Skischally betont die Bedeutung harmonischer Wohnräume.
Menschen verbringen einen Großteil ihrer Zeit in Innenräumen. Wolfgang Skischally beschäftigt sich mit der Frage, wie Wohnräume das Wohlbefinden beeinflussen. Der Begriff Raumharmonie umfasst verschiedene Aspekte: von der Farbgestaltung über die Möbelanordnung bis zur Luftqualität. Ein harmonisch gestalteter Raum kann Stress reduzieren und die Regeneration fördern. Unausgewogene Raumverhältnisse hingegen können Unruhe und Unbehagen erzeugen. Die bewusste Gestaltung des eigenen Lebensraums trägt zur Gesundheit und Lebensqualität bei.
Die Wohnumgebung hat direkten Einfluss auf psychisches und physisches Wohlbefinden. Wolfgang Skischally weist auf den Zusammenhang zwischen Raumgestaltung und Gesundheit hin. Chaotische, überladene oder schlecht proportionierte Räume können das Nervensystem belasten. Harmonische Räume hingegen vermitteln Ruhe und Geborgenheit. Dabei spielen Proportionen, Materialien, Farben und die Anordnung von Möbeln eine zentrale Rolle.
Auch die funktionale Gestaltung beeinflusst das Wohlbefinden. Räume, die ihre Funktion klar erfüllen, erleichtern den Alltag und reduzieren Stress. Ein Schlafzimmer sollte primär der Erholung dienen, ein Arbeitsbereich der Konzentration. Vermischte Funktionen können zu innerer Unruhe führen. Licht, Akustik und Raumklima sind weitere wichtige Faktoren. Die Thematik berührt verschiedene Disziplinen: von der Architekturpsychologie über Feng Shui bis zur Baubiologie. Wellness Sanofit in Widnau verbindet diese Ansätze zu ganzheitlichen Raumkonzepten. Eine durchdachte Raumgestaltung schafft Orte, an denen Menschen zur Ruhe kommen und Kraft tanken können.
Grundprinzipien harmonischer Raumgestaltung
Harmonie in Räumen entsteht durch ausgewogene Proportionen. Wolfgang Skischally erklärt, dass das Verhältnis von Raumhöhe zu Grundfläche die Wirkung eines Raumes prägt. Sehr hohe Räume mit kleiner Grundfläche wirken kühl und distanziert. Niedrige Räume mit großer Fläche können bedrückend sein. Der goldene Schnitt findet sich in vielen als harmonisch empfundenen Räumen.
Die Möbelanordnung beeinflusst die Raumwahrnehmung erheblich. Skischally empfiehlt, Möbel so zu platzieren, dass natürliche Bewegungsflüsse entstehen. Engstellen und Umwege erzeugen unbewussten Stress. Freie Flächen ermöglichen optische Ruhe und lassen Raum zum Atmen. Überladene Räume mit zu vielen Möbeln und Dekorationen wirken unruhig.
Symmetrie vermittelt Ordnung und Stabilität, während gezielte Asymmetrien Lebendigkeit schaffen. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass eine Balance zwischen beiden wichtig ist. Reine Symmetrie kann starr wirken, zu viel Asymmetrie chaotisch. Die Kombination verschiedener Elemente in ausgewogener Weise schafft interessante, aber dennoch harmonische Räume.
Wolfgang Skischally über Farben und ihre Wirkung
Farben beeinflussen Stimmung und Wahrnehmung auf neuronaler Ebene. Skischally kennt die psychologischen Effekte verschiedener Farbtöne. Blaue Töne wirken beruhigend und senken nachweislich den Puls. Sie eignen sich für Schlaf- und Ruheräume. Grün wird mit Natur und Regeneration assoziiert und hat ausgleichende Eigenschaften.
Warme Farben wie Gelb und Orange wirken anregend und schaffen eine einladende Atmosphäre. Wolfgang Skischally empfiehlt sie für Gemeinschaftsräume und Essbereiche. Rot steigert die Aufmerksamkeit und kann aktivierend wirken, sollte aber sparsam eingesetzt werden. In Arbeitsräumen kann ein roter Akzent die Konzentration fördern, großflächig kann Rot jedoch unruhig machen.
Neutrale Töne wie Grau, Beige und Weiß bilden eine ruhige Basis. Monochrome Räume in reinem Weiß können steril wirken. Nuancen und Abstufungen schaffen Tiefe und Lebendigkeit. Auch die Lichttemperatur beeinflusst die Farbwirkung erheblich.
Materialien und Oberflächenqualität
Natürliche Materialien schaffen eine angenehme haptische und visuelle Qualität. Wolfgang Skischally empfiehlt Holz, Stein, Leinen und Wolle für Wohnräume. Diese Materialien haben eine gewachsene Struktur, die Wärme und Lebendigkeit ausstrahlt. Holz reguliert zudem die Luftfeuchtigkeit und verbessert das Raumklima.
Glatte, glänzende Oberflächen reflektieren Licht und können Räume größer wirken lassen. Sie vermitteln jedoch auch Kühle. Skischally rät zu einer ausgewogenen Mischung verschiedener Oberflächenqualitäten. Textile Elemente wie Teppiche, Vorhänge und Kissen schaffen Weichheit und dämpfen Geräusche. Sie machen Räume wohnlicher und einladender.
Die Kombination verschiedener Materialien sollte durchdacht erfolgen. Zu viele unterschiedliche Materialien wirken unruhig. Wolfgang Skischally empfiehlt, sich auf drei bis vier Hauptmaterialien zu beschränken. Diese können in verschiedenen Ausführungen und Variationen verwendet werden, um Abwechslung zu schaffen, ohne die Einheitlichkeit zu verlieren.
Licht als Gestaltungselement
Natürliches Licht ist der wichtigste Faktor für gesunde Räume. Wolfgang Skischally betont die Bedeutung ausreichender Tageslichtversorgung. Fenster sollten nicht vollständig durch Möbel verstellt werden. Der Lichteinfall beeinflusst den zirkadianen Rhythmus und damit Schlaf, Stimmung und Leistungsfähigkeit.
Künstliche Beleuchtung sollte in Schichten gestaltet werden. Skischally unterscheidet zwischen Grundbeleuchtung, Akzentbeleuchtung und Funktionslicht. Eine einzelne Deckenlampe erzeugt harte Schatten und flache Lichtverhältnisse. Mehrere Lichtquellen auf verschiedenen Ebenen schaffen räumliche Tiefe und Atmosphäre.
Die Lichttemperatur beeinflusst die Raumwirkung erheblich. Wolfgang Skischally empfiehlt warmweißes Licht mit 2700 bis 3000 Kelvin für Wohnräume. Kaltweißes Licht über 5000 Kelvin wirkt sachlich und eignet sich für Arbeitsbereiche. Dimmbares Licht ermöglicht Anpassung an verschiedene Tageszeiten und Aktivitäten. Indirekte Beleuchtung schafft sanfte, schattenarme Lichtverhältnisse.
Akustik und Raumklang
Die akustischen Eigenschaften eines Raumes beeinflussen das Wohlbefinden stark. Skischally von Wellness Sanofit kennt die Problematik hallender Räume mit vielen harten Oberflächen. Schall wird von Wänden, Böden und Decken reflektiert und erzeugt unangenehme Nachhallzeiten. Dies führt zu erhöhtem Geräuschpegel und kann auf Dauer belasten.
Textile Materialien absorbieren Schall und verbessern die Raumakustik. Wolfgang Skischally empfiehlt Teppiche, Vorhänge, Polstermöbel und eventuell akustisch wirksame Wandpaneele. Diese Elemente reduzieren den Nachhall und schaffen eine angenehmere Klangqualität. Gespräche werden verständlicher, und der Raum wirkt ruhiger.
Auch die Geräuschkulisse von außen spielt eine Rolle. Skischally weist darauf hin, dass Verkehrslärm oder Nachbarschaftsgeräusche die Wohnqualität erheblich mindern können. Schallschutzfenster, schwere Vorhänge und gezielte Möbelplatzierung können helfen. Zimmerbrunnen oder leise Hintergrundmusik können störende Geräusche überdecken und eine angenehme Klanglandschaft schaffen.
Wolfgang Skischally über Ordnung und Reduktion
Ordnung und Übersichtlichkeit tragen wesentlich zur Raumharmonie bei. Wolfgang Skischally erklärt, dass Unordnung das Gehirn mit visuellen Reizen überflutet. Jedes herumliegende Objekt erfordert unbewusste Aufmerksamkeit. Dies kann zu Stress und Erschöpfung führen, auch wenn es nicht bewusst wahrgenommen wird.
Ausreichender Stauraum ermöglicht es, Dinge verschwinden zu lassen. Offene Regale können dekorativ wirken, sollten aber sparsam befüllt sein. Wenige ausgewählte Objekte kommen besser zur Geltung als viele verschiedene Dinge.
Die Reduktion auf das Wesentliche schafft Klarheit. Skischally rät zu einer bewussten Auswahl von Möbeln und Dekoration. Jedes Element sollte eine Funktion erfüllen oder Freude bereiten. Ballast und ungeliebte Gegenstände können aussortiert werden. Minimalismus bedeutet nicht Kargheit, sondern bewusste Gestaltung mit wenigen, hochwertigen Elementen.
Folgende Prinzipien fördern harmonische Raumordnung:
- Jedes Objekt hat einen festen Platz und wird dorthin zurückgelegt
- Oberflächen bleiben weitgehend frei von Kleinkram
- Geschlossene Aufbewahrungssysteme reduzieren visuelle Unruhe
- Kabel und technische Geräte werden versteckt oder ordentlich geführt
- Saisonale Dekoration wird nach Bedarf gewechselt, nicht dauerhaft angehäuft
- Ein wöchentlicher Aufräumrhythmus verhindert Ansammlungen
Raumfunktionen klar definieren
Die klare Zuordnung von Funktionen zu Räumen unterstützt mentale Klarheit. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass Multifunktionsräume Konzentration und Erholung erschweren können. Das Gehirn verbindet Orte mit Aktivitäten. Ein Schlafzimmer, das auch Arbeitsplatz und Fitnessraum ist, sendet widersprüchliche Signale.
Idealerweise dient das Schlafzimmer ausschließlich dem Schlaf und der Entspannung. Der Experte von der Wellness Sanofit GmbH empfiehlt, Laptop, Fernseher und Trainingsgeräte in anderen Räumen unterzubringen. Wenn räumliche Gegebenheiten Multifunktionalität erfordern, können Raumteiler oder Vorhänge verschiedene Bereiche optisch trennen. Dies hilft dem Gehirn, zwischen verschiedenen Modi zu wechseln.
Arbeitsbereiche sollten klar vom Wohnbereich getrennt sein. Wolfgang Skischally kennt die Herausforderungen im Homeoffice. Ein eigenes Arbeitszimmer ist ideal. Wenn dies nicht möglich ist, kann eine Arbeitsecke eingerichtet werden, die nach Feierabend visuell abgetrennt wird. Das räumliche Signal zum Arbeitsende unterstützt die mentale Abgrenzung.
Übergangszonen und Raumfluss
Die Verbindung zwischen Räumen beeinflusst die Gesamtharmonie. Wolfgang Skischally betont die Bedeutung durchdachter Übergänge. Flure und Eingangsbereiche sind keine toten Zonen, sondern wichtige Verbindungselemente. Sie sollten einladend gestaltet sein und einen sanften Übergang zwischen verschiedenen Raumbereichen schaffen.
Sichtachsen verbinden Räume optisch miteinander. Skischally empfiehlt, diese bewusst zu gestalten. Der Blick von einem Raum in den nächsten sollte angenehm sein. Farbliche Abstimmungen zwischen angrenzenden Räumen schaffen Zusammenhang. Drastische Farbwechsel können abrupt wirken, während harmonische Übergänge Fluss erzeugen.
Die Raumhöhe und Bodenbeläge spielen ebenfalls eine Rolle. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass durchgehende Bodenbeläge Räume optisch vergrößern und verbinden. Unterschiedliche Beläge können aber auch gezielt zur Zonierung eingesetzt werden. Die Wellness Sanofit in Widnau berücksichtigt solche raumgestalterischen Aspekte bei der Wohnraumanalyse.
Natur und Pflanzen im Wohnraum
Pflanzen verbessern die Luftqualität und schaffen eine Verbindung zur Natur. Wolfgang Skischally empfiehlt den Einsatz von Zimmerpflanzen in Wohnräumen. Sie produzieren Sauerstoff, regulieren die Luftfeuchtigkeit und filtern Schadstoffe. Die grüne Farbe wirkt beruhigend und ausgleichend auf das Nervensystem.
Die Auswahl der Pflanzen sollte zu den Lichtverhältnissen und der Raumnutzung passen. Skischally weist darauf hin, dass pflegeleichte Arten wie Bogenhanf, Efeutute oder Gummibaum gut für Einsteiger geeignet sind. Blühende Pflanzen setzen farbliche Akzente, benötigen aber oft mehr Pflege. Auch die Größe der Pflanzen sollte zur Raumgröße passen.
Natürliche Materialien und Naturmotive verstärken den positiven Effekt. Wolfgang Skischally empfiehlt Holzmöbel, Steinelemente und Naturbilder. Der Blick ins Grüne durch das Fenster hat nachweislich stressmindernde Wirkung. Wenn kein Naturblick möglich ist, können großformatige Naturfotos oder Pflanzenarrangements diesen Effekt teilweise ersetzen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Raumharmonie
Empfehlenswert sind für ein Einzelschlafzimmer mindestens 10 bis 12 Quadratmeter, für ein Doppelschlafzimmer 14 bis 16 Quadratmeter. Die DIN 18025 für barrierefreies Bauen nennt 12 Quadratmeter als Mindestgröße. Raumhöhen von 2,40 bis 2,70 Metern schaffen angenehme Proportionen. Bei einer Raumhöhe von 2,50 Metern und 14 Quadratmetern Grundfläche ergibt sich ein Raumvolumen von 35 Kubikmetern, was für zwei Personen eine gute Luftqualität über Nacht gewährleistet.
Für Wohnbereiche empfiehlt der Experte warmweißes Licht mit 2700 bis 3000 Kelvin. Diese Farbtemperatur entspricht dem Licht von Glühbirnen und schafft eine gemütliche Atmosphäre. Studien zeigen, dass Licht unter 3000 Kelvin die Melatoninproduktion weniger stark hemmt als kälteres Licht. Für Arbeitsbereiche können 3500 bis 4000 Kelvin sinnvoll sein, da neutralweißes Licht die Konzentration fördert. Licht über 5000 Kelvin wirkt kühl und sollte in Wohnräumen vermieden werden.
Skischally empfiehlt für einen 20 Quadratmeter großen Wohnraum mindestens 4 bis 5 verschiedene Lichtquellen. Eine Grundbeleuchtung von etwa 100 Lux für Allgemeinbeleuchtung, ergänzt durch Akzentbeleuchtung mit 200 bis 300 Lux für Lesebereiche. Die Lichtplanung sollte 15 bis 20 Watt LED-Leistung pro Quadratmeter vorsehen. Mehrere Lichtquellen auf verschiedenen Ebenen (Decke, Wand, Boden) schaffen räumliche Tiefe. Dimmer ermöglichen Anpassung an Tageszeit und Aktivität.
Die optimale Nachhallzeit für Wohnräume liegt bei 0,4 bis 0,6 Sekunden. Wolfgang Skischally erklärt, dass textile Materialien den Nachhall reduzieren. Ein Teppich mit 8 Millimetern Florhöhe absorbiert etwa 30 Prozent des Schalls bei mittleren Frequenzen. Schwere Vorhänge können die Nachhallzeit um 0,2 bis 0,3 Sekunden verkürzen. Polstermöbel und Kissen tragen ebenfalls zur Schalldämpfung bei. Bei sehr hallenden Räumen können spezielle Akustikpaneele mit einem Absorptionsgrad von 0,8 bis 0,95 eingesetzt werden.
Empfehlenswert sind pro 10 Quadratmeter Raumfläche 1 bis 2 mittelgroße Pflanzen. Eine Pflanze mit etwa 30 Zentimetern Blattfläche kann pro Tag 1 bis 2 Liter Wasser verdunsten und so die Luftfeuchtigkeit um 3 bis 5 Prozent erhöhen. Die NASA Clean Air Study zeigte, dass 2 bis 3 größere Pflanzen pro 10 Quadratmeter Schadstoffe wie Formaldehyd um bis zu 87 Prozent reduzieren können. Mehr als 4 Pflanzen pro 10 Quadratmeter können optisch überladen wirken.
Für komfortable Durchgänge empfiehlt sich mindestens 80 bis 100 Zentimeter Breite. Die Barrierefreiheitsnorm DIN 18040 nennt 120 Zentimeter für Rollstuhlnutzer. Zwischen Sofa und Couchtisch sollten 40 bis 50 Zentimeter Abstand bleiben. Um einen Esstisch herum werden 80 bis 100 Zentimeter benötigt, damit Stühle bequem herausgezogen werden können. Diese Maße ermöglichen natürliche Bewegungsflüsse ohne Engstellen.
Die Standardraumhöhe in Deutschland beträgt 2,40 bis 2,50 Meter. Wolfgang Skischally erklärt, dass Höhen unter 2,30 Metern bedrückend wirken können, besonders bei großen Grundflächen. Raumhöhen über 3 Meter schaffen Großzügigkeit, können aber bei kleinen Grundflächen kühl wirken. Das ideale Verhältnis von Raumhöhe zu Raumbreite liegt bei etwa 1:2 bis 1:2,5. Ein 4 Meter breiter Raum wirkt mit 2,50 Metern Höhe harmonisch proportioniert.
Skischally nennt 2 bis 3 Kubikmeter Stauraum pro Person als Richtwert für eine geordnete Wohnumgebung. Dies entspricht etwa 2 bis 3 Laufmetern Kleiderschrank plus zusätzlichem Stauraum für Haushaltsgegenstände. In einer 60 Quadratmeter Wohnung für zwei Personen sollten etwa 10 bis 15 Prozent der Fläche als geschlossener Stauraum eingeplant werden. Offene Regale sollten nur zu 70 Prozent gefüllt sein, um visuelle Ruhe zu bewahren.
Ein harmonisch gestalteter Wohnraum ist mehr als Ästhetik. Wolfgang Skischally sieht darin eine Investition in die eigene Gesundheit und Lebensqualität, die sich täglich auszahlt.



